JPS FinanceOS — Finance Operating System  ·  Mehr erfahren →

Ihr ERP verbucht die Transaktion. FinanceOS betreibt die Finanzorganisation.

JPS FinanceOS ist unser eigenes Produkt: ein ERP- und FiBu-neutrales Finance Operating System, das als Control- und Action-Schicht über ERP, Banking, Dokumenten und Finance-Prozessen ansetzt. Diese Seite erklärt, wie sich FinanceOS zu einer Microsoft-Landschaft verhält — und wo die Grenzen dieser Aussage verlaufen.

JPS-iQ Product IP — kein Microsoft-Produkt, kein Business-Central-Add-on, kein Power-BI-Frontend Ein Core mit kanonischem Finanzdatenmodell und Provider-Adaptern — nicht ein Produkt je ERP 22 Finance-Domains, 93 modellierte End-to-End-Ketten, ein gemeinsames Fundament in jedem Einstieg
Der Kernsatz

„System of Record → System of Control → System of Action. Das ERP ist die erste Stufe. FinanceOS ist die zweite und dritte.“

JPS FinanceOS · JPS-iQ Solutions Group
Die fehlende Schicht

Das ERP ist richtig eingeführt. Die Finance läuft trotzdem daneben.

Es ist einer der häufigsten Befunde nach einer sauberen ERP-Einführung — und einer der am seltensten benannten: Das System verbucht korrekt, die Konfiguration ist in Ordnung, und die Finanzorganisation arbeitet trotzdem zu großen Teilen außerhalb davon.

Kontrollen laufen in Excel

Abstimmungen, Prüflisten und Kontrollnachweise entstehen neben dem System — und sind damit weder versioniert noch prüffest.

Freigaben laufen über E-Mail

Wer wann was freigegeben hat, steht in Postfächern statt in einem nachvollziehbaren Vorgang.

Zahlungen laufen über Bankportale

Der Zahlungsvorgang verlässt das System und kommt als Buchung zurück — dazwischen liegt eine Lücke ohne Vier-Augen-Nachweis.

Ausnahmen haben keinen Ort

Jede Abweichung wird individuell geklärt, meist mündlich, und hinterlässt keine Spur für den nächsten Fall.

Reporting wird nebenher rekonstruiert

Zahlen werden aus mehreren Quellen zusammengeführt, statt aus einem konsistenten Modell zu kommen.

Wissen hängt an Personen

Der Prozess funktioniert, weil bestimmte Personen ihn im Kopf haben — nicht, weil er abgebildet ist.

Das ist kein ERP-Defekt und lässt sich auch nicht durch mehr ERP-Konfiguration lösen. Es fehlt eine Schicht: ein Ort, an dem Finanzdaten aus mehreren Systemen zusammenkommen, Kontrollen laufen, Freigaben stattfinden, Ausnahmen bearbeitet werden und Handlungen ausgelöst werden — nachvollziehbar und wiederholbar.

Architektur

Ein Core, ein kanonisches Modell, Provider-Adapter.

FinanceOS ist nicht als Produkt je ERP gebaut, sondern als ein Core mit einem kanonischen Finanzdatenmodell. Was ein Quellsystem liefert, wird auf dieses Modell projiziert; alles oberhalb dieser Grenze arbeitet auf dem kanonischen Modell. Das ist der Grund, warum FinanceOS ERP-neutral bleiben kann und nicht mit jedem neuen Quellsystem neu gebaut werden muss.

NetSuite ist heute der erste und tiefste ERP-Pfad. Die Reihenfolge folgt der Produkthistorie der Gruppe, nicht einer Bewertung der Plattformen.

  • 01

    Ein Core

    Eine Plattform, nicht eine Produktvariante je ERP. Was in einem Adapter gelöst wird, muss nicht im Core gelöst werden.

  • 02

    Kanonisches Minimum

    Kein Mega-Schema, sondern ein kleiner, stabiler Kern aus 108 Business Objects mit typisierten Beziehungen, Herkunft je Wert und Historie je Stand — klein gehalten, damit er über Systemgrenzen trägt.

  • 03

    Provider-Adapter

    Je Quellsystem eine Projektion auf das kanonische Modell — mit klar benannten Grenzen statt einer impliziten Vollständigkeitsannahme.

  • 04

    ERP-Neutralität als Architektur

    Nicht als Marketingaussage: Die Neutralität ergibt sich aus dem Modell, nicht aus einer Absichtserklärung.

Microsoft-Rolle

Microsoft-Technologie ist Verstärker — nicht Produktbestandteil.

In einer Microsoft-Landschaft berührt FinanceOS fünf Stellen. Eine davon ist eine starke Integration, drei sind optional, und eine ist ein Quellsystem. Microsoft 365 ist damit ein spürbarer Verstärker und keine Voraussetzung für den Betrieb.

  • 01

    Microsoft Entra ID

    Identität und Zugriff, und die stärkste der fünf Integrationen. Anwenderinnen und Anwender melden sich mit der Identität an, die in Ihrer Organisation ohnehin gilt. Kein zweites Benutzerverzeichnis, und die Rollen- und Betragslimits von FinanceOS hängen an dieser Identität.

  • 02

    Microsoft Azure

    Betriebsschicht. FinanceOS wird auf Azure betrieben, mit Datenhaltung und Verarbeitung nach europäischen Datenschutzanforderungen. Zur konkreten Region und den vertraglichen Details verweisen wir auf die Plattformseite und das Gespräch, statt sie hier zu paraphrasieren.

  • 03

    SharePoint

    Optionale Dokument- und Nachweisintegration. Wo SharePoint im Einsatz ist, bleibt es Speicherort und Volltextsuche; FinanceOS führt den Finanzkontext des Belegs — wozu er gehört, was er belegt, welche Entscheidung er begründet. Optional heißt: FinanceOS funktioniert ohne.

  • 04

    Microsoft Teams

    Optionale Kollaborationsfläche. Freigaben und Klärungen können dort stattfinden, wo Ihre Organisation ohnehin arbeitet. Der Vorgang, die Autorität und der Nachweis bleiben in FinanceOS — eine Freigabe im Chat ohne Prüfspur wäre keine Freigabe.

  • 05

    Business Central und Dynamics 365

    Möglicher System of Record. Beide behalten die Transaktion und die Buchungsautorität. Welche Pfade wir heute belegen können, steht unter Produktstand; eine Terminaussage machen wir hier nicht.

Was FinanceOS ausdrücklich nicht ist

  • Kein Microsoft-Produkt und kein Bestandteil der Microsoft-Produktfamilie.
  • Kein Business-Central-Add-on und keine Erweiterung im Business-Central-Sinne.
  • Kein Power-BI-Frontend und kein Dashboard-Aufsatz — FinanceOS ist eine Betriebsschicht, keine Auswertungsschicht.
  • Keine plattformgebundene Finance-App und kein „FinanceOS für Business Central“.
  • Kein NetSuite-only-Produkt, auch wenn NetSuite heute der tiefste Pfad ist.

Microsoft 365 ist ein Verstärker, keine Voraussetzung

Diese Abgrenzung ist keine Bescheidenheit, sondern die Architektur: ein Produkt, das an eine Plattform gebunden wäre, könnte die Aufgabe nicht lösen, für die es gebaut ist. Finanzorganisationen arbeiten selten auf genau einem System, und nach Zukäufen laufen zwei oder drei parallel. Wo Microsoft 365 vorhanden ist, macht es einen spürbaren Unterschied bei Anmeldung, Belegarchiv und Klärung — es entscheidet aber nicht darüber, ob FinanceOS läuft.

Produktarchitektur

Zweiundzwanzig Domains in vier Ebenen.

Der vollständige Domain- und Funktionsumfang gehört auf die FinanceOS-Plattform, nicht hierher. Was Sie hier bekommen, ist die Struktur — damit Sie einordnen können, ob die Schicht Ihr Problem trifft.

  • 01

    A · Sechzehn fachliche Finance-Domains

    Steuerung und Ergebnis, operativer Finanzbetrieb, Vorgang und Vertrag, weitere Fachdomains. Sie werden modular bereitgestellt: der Einstieg ist eine Domain und kein Programm.

  • 02

    B · Zwei Domains, die in jeder anderen wirken

    Risk, Controls & Compliance und Finance AI & Agentic Automation. Kontrolle ist Konstruktionsprinzip und nicht Anbau.

  • 03

    C · Vier Domains als gemeinsames Fundament

    Finance Data Fabric, Identity & Access Governance, Data Lifecycle & Records, Platform & Administration. In jedem Einstieg enthalten, weil ohne sie keine Kette belegbar wäre.

  • 04

    D · Systems of Record behalten ihre Autorität

    ERP und Finanzbuchhaltung, Banken, DMS und CLM, Projekt- und Abrechnungssysteme, Steuer- und Konsolidierungssysteme. FinanceOS verbindet Kontext, Kontrolle, Entscheidung und Nachweis darüber.

Die senkrechte Achse sagt, wer wofür verantwortet. Die waagerechte sagt, wie gearbeitet wird: 93 modellierte End-to-End-Ketten in 23 Familien, mit 121 benannten Übergaben zwischen Domains. Genau diese Strecke erledigen heute in den meisten Häusern Menschen per Mail.

Produktstand

Was wir heute belegen können — und was nicht.

Wir halten den Reifegrad an dieser Stelle sichtbar, weil eine Aussage über eine Fähigkeit ohne ihre Kennzeichnung wertlos ist. Die Regel dazu ist kurz: was nicht gekennzeichnet ist, behaupten wir nicht.

  • 01

    Reifegrad je Fähigkeit, nicht je Produkt

    Vier Stufen, ausgeschrieben: im Produkt verifiziert, Pilot oder Validierung, in aktiver Entwicklung, definierte Fähigkeit. Die Kennzeichnung steht an der Fähigkeit und nicht am Produkt als Ganzem.

  • 02

    NetSuite

    Heute der erste und tiefste ERP-Pfad. Die Reihenfolge folgt der Produkthistorie der Gruppe, nicht einer Bewertung der Plattformen.

  • 03

    Business Central und Dynamics 365

    Möglicher System of Record. Welche Pfade wir heute belegen können, steht je Fähigkeit gekennzeichnet auf der Produktstandseite. Eine Terminaussage machen wir nicht.

  • 04

    Weitere Quellsysteme

    Über Provider-Adapter vorgesehen. Umfang und Tiefe gehören ins Gespräch, weil sie von Ihren konkreten Systemen abhängen.

Wenn Sie heute Business Central oder Dynamics 365 betreiben und FinanceOS interessant finden, ist das ein sinnvolles Gespräch. Wir sagen Ihnen darin, was wir heute belegen können und was nicht — und wenn die Ausgangslage nicht passt, sagen wir auch das.

Der Einstieg

So fängt es an.

Kein Auswahlverfahren über sechs Monate und keine Vorstudie, die niemand liest. Vier Schritte, von denen die ersten zwei nichts kosten außer Zeit. Ein Nein nach Schritt zwei ist ein gutes Ergebnis, wenn die Ausgangslage nicht passt.

  • 01

    Gespräch, 30 Minuten

    Gesellschaften, Banken, Systeme, Volumen und die Frage, die bei Ihnen am längsten dauert. Keine Präsentation.

  • 02

    Einordnung auf einer Seite

    Welche Ketten bei Ihnen den größten Unterschied machen, welcher Einstieg dazu passt, in welcher Reihenfolge, und was es nicht löst.

  • 03

    Demo an Ihrer Konstellation

    Ihre Bankstruktur, Ihre Gesellschaften, Ihre Belege. Nicht unsere Demo-Umgebung mit vorbereiteten Daten.

  • 04

    Erste Stufe produktiv

    Ein Einstieg, begleitet eingeführt, mit definiertem Abnahmekriterium und benanntem Verantwortlichen bis in den Betrieb.

Guter Fit

Für wen diese Schicht relevant ist.

Guter Fit

  • Ihr ERP ist eingeführt und im Kern in Ordnung — das Problem liegt erkennbar darüber.
  • Sie führen mehrere Gesellschaften und mehrere Währungen und spüren das im Abschluss.
  • Kontrollen, Freigaben und Ausnahmen laufen heute über Excel, E-Mail und Bankportale.
  • Wirtschaftsprüfung, Revision oder Konzernvorgaben verlangen belegbare Prozesse.
  • Sie arbeiten mit Microsoft 365, Entra ID, SharePoint und Teams — kein Muss, aber ein spürbarer Unterschied.

Weniger guter Fit

  • Sie suchen ein Reporting- oder Dashboard-Werkzeug — das ist FinanceOS ausdrücklich nicht.
  • Eine Gesellschaft, geringes Volumen, ein sauber laufendes System — dann ist FinanceOS die falsche Antwort, und das sagen wir im ersten Gespräch.
  • Ihr eigentliches Problem liegt im ERP selbst — dann ist eine ERP-Optimierung der ehrlichere erste Schritt.
  • Sie erwarten eine Plattform, die Sie selbst konfigurieren — jede Einführung läuft bei uns begleitet, mit benanntem Verantwortlichen.
  • Sie suchen operative Buchhaltungskapazität statt einer Plattform — dafür gibt es BPO by JPS-iQ.
Häufige Fragen

Was an dieser Stelle meistens gefragt wird.

Ist FinanceOS ein Microsoft-Produkt?

Nein. FinanceOS ist Product IP der JPS-iQ Solutions Group und ERP-neutral gebaut. Microsoft-Technologie ist Verstärker: Entra ID für Identität und Zugriff, Azure als Betriebsschicht, SharePoint und Teams optional. FinanceOS ist weder Teil der Microsoft-Produktfamilie noch eine Business-Central-Erweiterung.

Brauchen wir Microsoft 365, um FinanceOS zu betreiben?

Nein. Microsoft 365 ist ein Verstärker und keine Voraussetzung. Wo Entra ID, SharePoint und Teams vorhanden sind, macht das einen spürbaren Unterschied bei Anmeldung, Belegarchiv und Klärung. Ohne sie läuft FinanceOS genauso, nur mit anderen Quellen für dieselben Aufgaben.

Wie verhält sich FinanceOS zu Business Central?

Business Central ist ein vollständiges ERP und ein möglicher System of Record: es behält die Transaktion und die Buchungsautorität. FinanceOS löst ein anderes Problem — die Strecke von einem operativen Ereignis über die finanzielle Wirkung und die verantwortete Entscheidung bis zur geprüften Wirkung. Welche Pfade wir heute belegen können, steht gekennzeichnet auf der Produktstandseite; eine Terminaussage machen wir nicht.

Ist das nicht einfach Power BI mit anderem Namen?

Nein, und der Unterschied ist grundsätzlich. Eine klassische Reporting-Schicht konzentriert sich typischerweise auf Daten, Kontext und Signal. FinanceOS verbindet zusätzlich Kontrolle, Fall, Entscheidung, Freigabe, Handlung, Ergebnis, Verifikation, Nachweis und Lernen im selben Produktmodell — mit Zuständigkeit, Frist und Prüfspur.

Wie ausgereift ist FinanceOS heute, ehrlich?

Der Reifegrad steht bei uns an der einzelnen Fähigkeit und nicht am Produkt als Ganzem: im Produkt verifiziert, Pilot oder Validierung, in aktiver Entwicklung, definierte Fähigkeit. Was nicht gekennzeichnet ist, behaupten wir nicht. Was heute in welcher Tiefe trägt, steht auf der Produktstandseite und klären wir im Erstgespräch anhand Ihrer konkreten Quellsysteme.

Wo finde ich die vollständigen Produktinformationen?

Auf suite.jps-iq.com. Diese Seite hier ist bewusst eine Brücke: sie erklärt die Schicht und die Microsoft-Perspektive und verweist für die 22 Domains, die Ketten, die Einstiege, die Sicherheitsarchitektur und den Produktstand auf die Produktseiten.

Kontakt · JPS FinanceOS

Läuft Ihre Finanzorganisation neben dem ERP?

Wenn die Beschreibung oben Ihre Situation trifft, ist der nächste Schritt ein Einordnungsgespräch: welche Stellen bei Ihnen am meisten kosten, welche Quellsysteme im Spiel sind und mit welchem Einstieg wir beginnen würden. Wenn keiner passt, sagen wir das.