Kontrollen laufen in Excel
Abstimmungen, Prüflisten und Kontrollnachweise entstehen neben dem System — und sind damit weder versioniert noch prüffest.
JPS FinanceOS ist unser eigenes Produkt: eine ERP-neutrale Finance Operations Platform, die als Control- und Action-Schicht über ERP, Banking, Dokumenten und Finance-Prozessen ansetzt. Diese Seite erklärt, wie sich FinanceOS zu einer Microsoft-Landschaft verhält — und wo die Grenzen dieser Aussage verlaufen.
„System of Record → System of Control → System of Action. Das ERP ist die erste Stufe. FinanceOS ist die zweite und dritte.“
JPS FinanceOS · JPS-iQ Solutions GroupEs ist einer der häufigsten Befunde nach einer sauberen ERP-Einführung — und einer der am seltensten benannten: Das System verbucht korrekt, die Konfiguration ist in Ordnung, und die Finanzorganisation arbeitet trotzdem zu großen Teilen außerhalb davon.
Abstimmungen, Prüflisten und Kontrollnachweise entstehen neben dem System — und sind damit weder versioniert noch prüffest.
Wer wann was freigegeben hat, steht in Postfächern statt in einem nachvollziehbaren Vorgang.
Der Zahlungsvorgang verlässt das System und kommt als Buchung zurück — dazwischen liegt eine Lücke ohne Vier-Augen-Nachweis.
Jede Abweichung wird individuell geklärt, meist mündlich, und hinterlässt keine Spur für den nächsten Fall.
Zahlen werden aus mehreren Quellen zusammengeführt, statt aus einem konsistenten Modell zu kommen.
Der Prozess funktioniert, weil bestimmte Personen ihn im Kopf haben — nicht, weil er abgebildet ist.
Das ist kein ERP-Defekt und lässt sich auch nicht durch mehr ERP-Konfiguration lösen. Es fehlt eine Schicht: ein Ort, an dem Finanzdaten aus mehreren Systemen zusammenkommen, Kontrollen laufen, Freigaben stattfinden, Ausnahmen bearbeitet werden und Handlungen ausgelöst werden — nachvollziehbar und wiederholbar.
FinanceOS ist nicht als Produkt je ERP gebaut, sondern als ein Core mit einem kanonischen Finanzdatenmodell. Was ein Quellsystem liefert, wird auf dieses Modell projiziert; alles oberhalb dieser Grenze arbeitet auf dem kanonischen Modell. Das ist der Grund, warum FinanceOS ERP-neutral bleiben kann und nicht mit jedem neuen Quellsystem neu gebaut werden muss.
NetSuite ist heute der erste und tiefste ERP-Pfad. Die Reihenfolge folgt der Produkthistorie der Gruppe, nicht einer Bewertung der Plattformen.
Eine Plattform, nicht eine Produktvariante je ERP. Was in einem Adapter gelöst wird, muss nicht im Core gelöst werden.
Konten, Gesellschaften, Belege, Forderungen, Verbindlichkeiten, Transaktionen und Lieferobjekte in einem systemunabhängigen Modell.
Je Quellsystem eine Projektion auf das kanonische Modell — mit klar benannten Grenzen statt einer impliziten Vollständigkeitsannahme.
Nicht als Marketingaussage: Die Neutralität ergibt sich aus dem Modell, nicht aus einer Absichtserklärung.
In einer Microsoft-Landschaft berührt FinanceOS zwei Ebenen, und es ist wichtig, beide korrekt zu benennen: Identität und Betrieb. Alles darüber hinaus wäre eine Behauptung, die wir hier nicht aufstellen.
Identität und Zugriff. Anwenderinnen und Anwender melden sich mit der Identität an, die in Ihrer Organisation ohnehin gilt — kein zweites Benutzerverzeichnis.
Betriebsschicht. FinanceOS wird auf Azure betrieben. Zur konkreten Hosting-Region und den zugehörigen vertraglichen Details verweisen wir bewusst auf die Plattformseite und das Gespräch, statt sie hier zu paraphrasieren.
Diese Abgrenzung ist keine Bescheidenheit, sondern die Architektur: Ein Produkt, das an eine Plattform gebunden wäre, könnte die Aufgabe nicht lösen, für die es gebaut ist — Finanzorganisationen arbeiten selten auf genau einem System.
Der vollständige Modul- und Funktionsumfang gehört auf die FinanceOS-Plattformseite, nicht hierher. Was Sie hier bekommen, ist die Struktur — damit Sie einordnen können, ob die Schicht Ihr Problem trifft.
Finanzdaten aus ERP, Banking und angrenzenden Systemen auf ein gemeinsames Modell bringen.
Kontrollen, Abstimmungen und Nachweise dort ausführen, wo sie nachvollziehbar bleiben.
Vorschau und Szenarien auf derselben Datenbasis, auf der auch gebucht und kontrolliert wird.
Den laufenden Finance-Betrieb führen: Vorgänge, Zuständigkeiten, Fristen, Ausnahmen.
Wiederkehrende Abläufe regelbasiert ausführen statt sie zu erinnern.
Auswertung auf dem kanonischen Modell — nicht auf einer rekonstruierten Kopie.
Muster, Abweichungen und Hinweise aus dem laufenden Betrieb heraus.
Wir halten den Reifegrad an dieser Stelle bewusst sichtbar, weil ein Produkt im Early Access anders bewertet werden muss als ein etabliertes Standardprodukt.
FinanceOS ist im Early Access: die ersten 100 Finanzorganisationen, Onboarding bis Ende 2026. Das ist ein Programm mit Erwartungen an beide Seiten, kein Vorverkauf.
Heute der erste und tiefste ERP-Pfad.
Der nächste strategische Pfad auf demselben Vertrag und auf der Roadmap: nicht verfügbar — und wir stellen es nicht als heute kaufbares Feature dar.
Über Provider-Adapter vorgesehen. Umfang und Zeitpunkt gehören ins Gespräch, nicht auf eine Übersichtsseite.
Wenn Sie heute Business Central betreiben und FinanceOS interessant finden, ist das ein sinnvolles Gespräch — aber es ist ein Gespräch über einen Roadmap-Pfad, nicht über eine Bestellung. Wir sagen Ihnen im Erstkontakt, was heute geht und was nicht.
Early Access heißt: Sie bekommen früh Zugang und Einfluss auf die Priorisierung — und wir bekommen eine Finanzorganisation, an der sich das Produkt beweisen muss. Beides gehört zusammen.
Wo läuft Ihre Finanzorganisation heute neben dem ERP — und welche dieser Stellen kostet am meisten Zeit oder Sicherheit?
Welche Quellsysteme sind im Spiel, und deckt der heutige Adapter-Stand sie ab? Wenn nicht, sagen wir das.
Welche Säulen sind für Ihre Ausgangslage überhaupt relevant — und welche sind es erkennbar nicht?
Early Access oder nicht. Ein Nein an dieser Stelle ist ein gutes Ergebnis, wenn die Ausgangslage nicht passt.
Nein. FinanceOS ist Product IP der JPS-iQ Solutions Group und ERP-neutral gebaut. Microsoft-Technologie ist Enabler — Entra für Identität und Zugriff, Azure als Betriebsschicht. FinanceOS ist weder Teil der Microsoft-Produktfamilie noch eine Business-Central-Erweiterung.
Nein. Business Central ist der nächste strategische Pfad auf demselben Vertrag und steht auf der Roadmap — nicht verfügbar, und wir stellen es nicht als heute kaufbares Feature dar. Wenn Sie Business Central betreiben, ist ein Gespräch trotzdem sinnvoll, aber es ist ein Gespräch über einen Roadmap-Pfad.
Nein, und der Unterschied ist grundsätzlich. Ein Analytics-Werkzeug zeigt, was passiert ist. FinanceOS ist eine Betriebsschicht: Dort laufen Kontrollen, Freigaben, Vorgänge und Handlungen — mit Zuständigkeit, Frist und Nachweis. Auswertung ist eine der sieben Säulen, nicht das Produkt.
Nein. Business Central ist ein vollständiges ERP und funktioniert ohne FinanceOS. Umgekehrt ist Business Central keine Voraussetzung für FinanceOS. Die beiden lösen unterschiedliche Probleme: Business Central verbucht die Transaktion, FinanceOS betreibt die Finanzorganisation.
FinanceOS ist im Early Access — die ersten 100 Finanzorganisationen, Onboarding bis Ende 2026. Das ist kein fertiges Standardprodukt mit langer Referenzliste, und wir stellen es auch nicht so dar. Was heute in welcher Tiefe trägt, klären wir im Erstgespräch anhand Ihrer konkreten Quellsysteme.
Auf der FinanceOS-Plattformseite. Diese Seite hier ist bewusst eine Brücke: Sie erklärt die Schicht und die Microsoft-Perspektive und verweist für Module, Architektur im Detail, Editionen, Sicherheitsarchitektur und Early-Access-Konditionen auf suite.jps-iq.com.
Wenn die Beschreibung oben Ihre Situation trifft, ist der nächste Schritt ein Einordnungsgespräch: welche Stellen bei Ihnen am meisten kosten, welche Quellsysteme im Spiel sind und ob Early Access für Sie überhaupt sinnvoll ist. Falls nicht, sagen wir das.